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Pädagogische Schulentwicklung (PSE) an der Ernst-Schering-OberschuleZwei Erkenntnisse aus neueren Studien zu Wissenserwerb und Nutzen des angeeigneten Wissens führten zu einem Umdenken über die Art der Wissensvermittlung:
Veränderte Lehr- und Lernmethoden wie Partner- und Gruppenarbeit, Interviewtechniken, Zettelabfragen, Kreis- und Doppelkreisbefragungen, Präsentationen der selbst visualisierten Arbeitsergebnisse u.a. sollten den Frontalunterricht mit vorherrschend darbietenden Methoden immer häufiger ablösen. Mit einem solchen Methodentraining wird nicht nur einer für die heutigen Schüler verbesserten Wissensvermittlung Rechnung getragen, sondern auch den Anforderungen der Wirtschaft Jugendliche mit sog. „Schlüsselqualifikationen“ auszustatten. Gefordert werden neben Selbstständigkeit auch Selbstvertrauen, Kreativität, Eigeninitiative, Verantwortungsgefühl, Planungs- und Organisationskompetenz, Kommunikations- und Teamfähigkeit.
lm Jahr 1999 wurde im Berliner Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (BIL) das Berliner Projekt „Pädagogische Schulentwicklung“ ins Leben gerufen, das auf Ideen und Konzepten von Heinz Klippert beruht. Seit Beginn des Schuljahres 2001/2002 arbeiten Lehrerinnen und Lehrer der Ernst-Schering-Oberschule mit ihren Schülerinnen und Schülern nach diesem Konzept. Bis heute haben ca. 80% des Kollegiums die entsprechende praktische Fortbildung durchlaufen. Merkmale des Projektes sind:
Ziel dieses Programms ist das selbstständige und eigenverantwortliche Lernen und Arbeiten der Schülerinnen und Schüler. Die Jugendlichen sind nicht mehr Konsumenten einer Unterrichtsdarbietung, sondern gestalten ihr Lernen selbst. Weitere Informationen zur pädagogischen Schulentwicklung an der Ernst-Schering-Oberschule. |